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Transparenz von Bankprodukten oft noch mangelhaft

24.02.2009

Berlin, 12. Februar 2009 – Fast 80 Prozent der Deutschen blicken im Produktdschungel der Banken nicht mehr durch. Zu diesem Ergebnis kommt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage im Auftrag der norisbank. Gerade in Zeiten der Finanzkrise müssen Banken auf das Vertrauen ihrer Kunden bauen. Insbesondere Jüngere fühlen sich jedoch von Finanzdienstleistern nicht gut informiert. So fehlt rund 84 Prozent der 18-29-jährigen mittlerweile der Überblick bei den Angeboten. Unter den 50 bis 65-jährigen sind es fast 75 Prozent.

Hauptgrund für den fehlenden Durchblick sind intransparente und komplexe Produkte der Banken. So finden 60 Prozent der Befragten das so genannte „Kleingedruckte“ wie versteckte Gebühren und Nebenkosten sehr verwirrend. Lediglich 10 Prozent geben als Grund für die mangelnde Übersicht an, dass ihnen die Zeit fehlt, sich gut genug zu informieren. 7 Prozent begründen dies mit fehlender persönlicher Beratung der Banken. Überraschendes Ergebnis der Umfrage: 28,6 Prozent der Hauptschüler ohne abgeschlossene Berufsausbildung fühlen sich ausreichend informiert, dagegen jedoch nur 18,8 Prozent der Akademiker.

Einfache Produkte gefragt

Abhilfe könnte ein Mehr an Übersichtlichkeit und ein Weniger an Komplexität schaffen. Bedenklich ist, dass die Kreditvergabe – eine Basisdienstleistung der Banken – als besonders intransparent wahrgenommen wird. So bemängeln 45,8 Prozent der Befragten Sternchen und Kleingedrucktes bei Krediten. Noch unübersichtlicher empfinden die Deutschen nur Handyverträge und Versicherungen. So wünschen sich 70 Prozent mehr Transparenz bei Versicherungen und 47 Prozent beim Handyvertrag.

„Die Ergebnisse bestätigen, wie wichtig es ist, Bankprodukte einfach und transparent zu gestalten. Sie sollten für jeden Kunden verständlich sein“, kommentiert Marco Lindgens, Leiter Produktmanagement der norisbank.

Die norisbank setzt bei Bankprodukten auf Einfachheit

Bei der norisbank steht deshalb die Transparenz der Produkte im Mittelpunkt des Angebots. „Leider stehen hinter scheinbar attraktiven Offerten von einigen Banken häufig Angebote mit eingeschränkter Laufzeit oder Anlagebeschränkungen.“, so Lindgens. „Die norisbank legt hingegen Wert darauf, dass bei ihren Produkten faire Konditionen im Vordergrund stehen. Ohne Sternchen.“

Beispiel dafür ist neben dem Tagesgeldangebot auch das kostenlose Girokonto. Das Anlegermagazin Börse Online hat kürzlich die besten Girokonten für verschiedene Zielgruppen gekürt – und das Tochterunternehmen der Deutschen Bank damit zum wiederholten Male ausgezeichnet.

Pressekontakt norisbank: christian-a.jacobs@norisbank.de

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