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Finanzlexikon

Das Finanzlexikon erläutert diverse Fachbegriffe aus der Finanzwelt. Blättern Sie in unserem Lexikon, indem Sie den Anfangsbuchstaben Ihres gesuchten Begriffes anklicken.

Zahlungsziel

Zeitraum, der dem Zahlungspflichtigen vom Zahlungsempfänger zur Begleichung der Forderung eingeräumt wird.

Zertifizierung

Vorsorge-Modelle, welche die Voraussetzungen zur Förderung im Rahmen der Riester-Vorsorge erfüllen, erhalten eine Zertifizierung. Dieses Prüfsiegel wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht verliehen.

Das Zertifikat dient lediglich als Orientierungshilfe. Ob der jeweilige Altersvorsorgevertrag für den Sparer lukrativ ist, die Zusage des Anbieters erfüllbar  ist und ob die Vertragsbedingungen zivilrechtlich wirksam sind, überprüft das Amt nicht.

Zession

Abtretung einer Forderung; unterschieden werden die Einzelzession und die Globalzession.

Zins

Der Zins ist der Preis für die zeitweilige Überlassung von Kapital. Bei der Geldanlage bezieht sich der Nominalzins immer auf den Nennwert der Anlage, wobei dieser vom tatsächlichen Kurswert erheblich abweichen kann.

Der aussagekräftigere Effektivzins berücksichtigt darüber hinaus Rückzahlungsgewinne bzw. Rückzahlungsverluste und den Zeitpunkt der aus der Anlage fließenden Zahlungen (Überweisungen). Die Effektivverzinsung ist damit der beste Wert, um die Rentabilität verschiedener Anlagen miteinander zu vergleichen.

Zinsbindung

Frist, für die ein Festzins zwischen Kunde und Bank vereinbart worden ist.

Zinseszins

Zinsen, die auf nicht ausgezahlte Zinsen berechnet werden. Sie werden dem Kapital hinzugefügt (kapitalisiert) und dann mit diesem verzinst.

Zinskupon

Der Zinskupon oder auch Zinsschein verbrieft bei einem verzinslichen Wertpapier, also einer Anleihe, den Zinsanspruch. Als Anleihen überwiegend noch als Einzelurkunde gedruckt wurden (effektive Stücke), musste der Inhaber den Zinskupon selbst abtrennen und beim entsprechenden Zahlungstermin der Bank zur Bargeldauszahlung vorlegen. Heute werden die Wertpapiere in der Regel in einer Sammelurkunde verbrieft. Der Kunde erhält eine seinem Anteil entsprechende Depotgutschrift und die Bank veranlasst die automatische Überweisung der Zinsen.

Werden festverzinsliche Wertpapiere zwischen ihren Zinsterminen verkauft, verrechnet die Bank Stückzinsen aus noch nicht bzw. schon abgetrennten Zinskupons. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass Käufer und Verkäufer ihren jeweiligen Anteil am Kupon erhalten. Allerdings gibt es auch Anleihen, die nicht mit Zinskupons ausgestattet sind. Anstelle regelmäßiger Zinszahlungen stellt hier die Differenz zwischen dem Rückzahlungskurs und dem Kaufpreis den Zinsertrag bis zur Fälligkeit dar. Der Anleger erhält demnach nur eine Zahlung: den Verkaufserlös bei einem vorzeitigen Verkauf oder den Tilgungserlös bei Fälligkeit des Wertpapiers.

 

Das Glossar wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Banken erstellt.

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