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Finanzlexikon

Das Finanzlexikon erläutert diverse Fachbegriffe aus der Finanzwelt. Blättern Sie in unserem Lexikon, indem Sie den Anfangsbuchstaben Ihres gesuchten Begriffes anklicken.

IBAN

International Bank Account Number. Internationale Kontonummer gemäß ISO 13066 (www.swift.com/solutions/messaging/information_products/directory_products/iban_format_registry/index.page).

Index

Kennziffer, die Veränderungen bestimmter Größen zum Ausdruck bringt und Vergleiche, insbesondere von Wert- oder Preisveränderungen, im Zeitablauf ermöglicht.

Beispiele: DAX, MDAX, SDAX.

Individuelle Ratingkomponente

Komponente, die bei einem standardisierten Ratingverfahren in die Berechnung einfließen kann, um der individuellen Situation besser gerecht zu werden.

Insiderhandel

Insiderhandel ist in Deutschland eine Straftat. Er liegt vor, wenn Personen, die nicht öffentlich bekannte Informationen über ein börsennotiertes  Unternehmen oder dessen Wertpapiere haben, aufgrund dieses Wissens diese Wertpapiere kaufen oder verkaufen und sich so einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen. Als insiderrelevante Informationen gelten alle Ereignisse, die im Falle ihrer Veröffentlichung den Kurs des Unternehmens an der Börse erheblich beeinflussen könnten, beispielsweise Informationen über den Verkauf von Unternehmensteilen oder die Übernahme eines Wettbewerbers. Börsennotierte Unternehmen sind in Deutschland verpflichtet, Insiderinformationen zeitnah zu veröffentlichen (Ad-hoc-Publizität), um so einem möglichen Insiderhandel entgegenzuwirken. Insiderhandel wird mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen geahndet.

Insolvenzrisiko

Gefahr der Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners.

Interbankenmarkt

Handel insbesondere von Geld und Wertpapieren zwischen den Banken (ohne Zentralbanken).

International Bank Account Number (IBAN)

Diese international standardisierte Kontonummer vereinfacht den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr (u.a. Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften). Durch die weltweit einheitliche Form ist eine vollautomatische Abwicklung des Zahlungsverkehrs möglich – Zeitgewinn und Kostenersparnis inklusive.
Die IBAN ist eine maximal 34-stellige Angabe, die jedes Konto in den europäischen Ländern eindeutig identifiziert. Sie besteht aus einem internationalen Teil – Länderkennzeichen und der Prüfzahl – sowie einer national festgelegten Komponente. Für Deutschland ist das die Bankleitzahl und die deutsche Kontonummer.

Beispielsweise setzt sich die deutsche IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00 so zusammen:
DE 89 3704 0044 0532 0130 00 Länderkennung Prüfziffer Bankleitzahl Kontonummer. Die Länge der IBAN ist je nach Land unterschiedlich, aber innerhalb eines Landes einheitlich.

Investoren

Akteure am Kapitalmarkt, die Wertpapiere aus Verbriefungen erwerben.

ISIN

Wer Wertpapiere kaufen oder verkaufen will, muss im Handel die International Securities Identification Number (ISIN) benutzen. Weltweit dient diese zwölfstellige Nummer der Identifizierung von Wertpapieren. Die ersten beiden Stellen der ISIN verweisen auf das Herkunftsland des Wertpapiers. DE steht etwa für Deutschland, US für USA. Im Anschluss folgt die alte, um drei Ziffern ergänzte Wertpapierkennnummer (WKN).

Anleger können sich in Tageszeitungen oder im Internet über die ISIN börsengehandelter Wertpapiere informieren. Die meisten Banken und deutschen Börsen bieten dazu auf ihrer Homepage die Funktion Kurssuche.

ISO

International Organization for Standardization (www.iso.org).

ISO 20022

Universal Financial Industry message scheme (www.iso20022.org). Standard für Nachrichten im Finanzwesen.

iTAN

Weltweit gilt das TAN-Verfahren als eines der sichersten Legitimationsverfahren für Online-Bankgeschäfte. Dennoch gab es in letzter Zeit immer wieder Versuche von Kriminellen, auf betrügerische Art und Weise TANs von Kunden in Erfahrung zu bringen – das sogenannte Phishing.

Um die Online-Geschäfte ihrer Kunden noch besser zu schützen, haben zahlreiche Banken das so genannte iTAN-Verfahren eingeführt. Hierbei geben die Bankkunden ihre Online-Transaktion (u.a. Überweisung, Dauerauftrag und Lastschrift) nicht mehr durch eine beliebige TAN frei. Vielmehr müssen sie eine bestimmte (indizierte) TAN nutzen, die von der Bank für die jeweilige Transaktion angefordert wird.

Dafür wird ihnen auf der TAN-Eingabeseite eine Zahl angezeigt, die einer laufenden Nummer auf ihrer TAN-Liste entspricht. Die Transaktionsnummern sind also auf dieser Liste durchnummeriert. Die Online-Banker müssen anschließend nur noch die entsprechende TAN eingeben und bestätigen – fertig.

Ein Beispiel: Wenn ein Kunde einen Dauerauftrag ändern will, fordert ihn das System auf, zur Freigabe die TAN mit der Listennummer 37 einzugeben. In der TAN-Liste sind alle TANs fortlaufend nummeriert. Nun muss er einfach die entsprechende Transaktionsnummer mit der Nummer 37 angeben und den Auftrag mit einem Mausklick freigeben.

Bitte beachten Sie: Alle Banken sind verpflichtet, im Rahmen der Europäischen Zahlungsrichtlinie bis 2019 das iTAN-Verfahren abzuschalten. Aus diesem Grund wird das iTAN-Verfahren bei der norisbank in Kürze abgeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt können Sie Ihre Bankaufträge (z.B. Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriftrückgaben) dann nur noch mit einer photoTAN oder mobileTAN legitimieren.

Wir empfehlen die zeitnahe Umstellung auf unsere kostenlose photoTAN-App.

 

Das Glossar wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Banken erstellt.

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