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Finanzlexikon

Das Finanzlexikon erläutert diverse Fachbegriffe aus der Finanzwelt. Blättern Sie in unserem Lexikon, indem Sie den Anfangsbuchstaben Ihres gesuchten Begriffes anklicken.

EBA

European Banking Authority, Gremium zur Koordinierung der Bankenaufsichtstätigkeiten der nationalen Bankaufseher (bzw. künftig auch der Europäischen Zentralbank) und zum Erlass (in Abstimmung mit der Europäischen Kommission) europäisch einheitlicher untergesetzter Regelungen.

Effektivverzinsung

Rendite, also Gesamterfolg einer Kapitalanlage. Gemessen als tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals.

Effektivzins

Der Effektivzins ist der entscheidende Vergleichsmaßstab für Zinsen und Kosten. Er wird als Prozentsatz pro Jahr angegeben. Im Unterschied zum Nominalzins werden in die Berechnung des Effektivzinses auch verschiedene Kosten einbezogen, die mit dem Kredit zusammenhängen. Nur mit dem Effektivzins lassen sich Angebote also miteinander vergleichen.

Electronic Cash

Das Symbol stand für das von der Kreditwirtschaft autorisierte Angebot, in Deutschland mit Debitkarte, bei der norisbank mit der Maestro-Card oder Servicecard und persönlicher Geheimzahl (PIN) an elektronischen Kassen einfach, sicher und bequem bargeldlos zu zahlen. Ob an der Tankstelle, in der Boutique oder an der Supermarkt-Kasse, der Debitkarteninhaber kann dieses sichere Bezahlverfahren mittlerweile an nahezu 800.000 Terminals in Deutschland nutzen. Seit 2007 führt sie Deutsche Kreditwirtschaft das bewährte Zahlungssystem unter der Dachmarke girocard.

Dafür wird die Karte einfach in einen Kartenleser gesteckt. Der Kunde muss sich dann mit der Eingabe der PIN als rechtmäßiger Karteninhaber identifizieren. Das Rechenzentrum des Kartenherausgebers prüft anschließend, ob die PIN richtig, die Debitkarte nicht gesperrt und das zur Verfügung stehende Limit nicht überschritten ist.

Emission

Ausgabe neuer Wertpapiere.

Emissionskurs

Ausgabekurs. Kurs, zu dem neu ausgegebene Wertpapiere dem Anlegerpublikum zum Kauf angeboten werden.

Emittent

Gesellschaft oder Körperschaft, die Wertpapiere ausgibt (z.B. Bund, Länder, Kreditinstitute, Industrieunternehmen).

Endfälliges Darlehen

Darlehen, das am Ende der Laufzeit in einer Summe getilgt wird; zwischenzeitlich fallen nur Zinszahlungen auf die Darlehensforderung an.

Eonia®

Die Abkürzung Eonia steht für Euro Overnight Index Average. Er handelt sich dabei um den effektiven Tagesgeldzinssatz, der für unbesicherte Ausleihungen in Euro unter Banken über Nacht verlangt wird.

Der Eonia zählt neben dem Euribor zu den zwei wichtigsten Referenzzinssätzen im Euroraum. Er ist Bezugsgröße für viele andere Bankprodukte, wie etwa variabel verzinste Anleihen oder Darlehen und Tagesgeldkonten. Der Zinssatz wird täglich von der Europäischen Zentralbank (EZB) nach einem festgelegten klar definierten Verfahren berechnet und veröffentlicht.

EPC

European Payments Council (http://www.europeanpaymentscouncil.eu).

Erwartete Verluste

Kreditausfälle, die die Bank aufgrund der Ausfallwahrscheinlichkeit des Schuldners bereits im Vorfeld relativ verlässlich kalkulieren kann.

Euribor®

Die Abkürzung Euribor steht für European Interbank Offered Rate und ist der Zinssatz für unbesicherte Termingelder, die zwischen europäischen Banken gehandelt werden. Die Laufzeit dieser Gelder ist festgelegt und liegt zwischen einer Woche und zwölf Monaten.

Der Euribor zählt neben dem Eonia zu den zwei wichtigsten Referenzzinssätzen im Euroraum. Er ist Bezugsgröße für viele andere Bankprodukte, wie etwa variabel verzinste Anleihen oder Darlehen und Tagesgeldkonten. Der Zinssatz wird täglich von der Europäischen Zentralbank (EZB) nach einem festgelegten klar definierten Verfahren berechnet und veröffentlicht.

EU-Richtlinie

Eine Richtlinie ist ein Rechtsakt der Europäischen Union.

Euro STOXX®50

Der Dow-Jones-Euro STOXX50-Index umfasst die 50 größten Unternehmen Europas. Dies sind Aktien, die wegen ihrer allgemein anerkannten Qualität auch Blue Chips genannt werden.

Exposure at Default (EaD)

Tatsächlich valutierte Kredithöhe zum Ausfallzeitpunkt.

EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 1998 gegründet und ist die Zentralbank für das Euro-Währungsgebiet. Die EZB und die 13 Zentralbanken der Teilnahmeländer der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) bilden das Eurosystem, das für die Geldpolitik im gemeinsamen Währungsraum verantwortlich ist.

Zentrale Aufgabe der EZB ist die Wahrung der Preisstabilität. Sie hat zudem das alleinige Recht Euro-Banknoten auszugeben. Darüber hinaus verwaltet die EZB einen Teil der offiziellen Währungsreserven der Mitgliedstaaten, führt Devisengeschäfte durch und unterstützt den reibungslosen Ablauf der Zahlungssysteme.

 

Das Glossar wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Banken erstellt.

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